Ecuador hat mit über 40 Prozent einen sehr hohen Anteil indigener Bevölkerung. Hierzu zählen 13 indigene Völker mit eigener Sprache, die als "Nationalitäten" anerkannt sind. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe sind die im Hochland lebenden Kichwa. In Amazonien stellen die Shuar mit etwa 110. 000 Indigenen die größte Gruppe dar. Weitere indigene Völker sind u.a. die Chachi (etwa 8.000) und Tsáchila (3.000) im Westen des Landes, sowie Huaorani (2.000), Siona, Secoya, Zápara (ca. 900) und Achuar (5500) im Amazonasgebiet. Seit 1998 hat sich die Rechtsgrundlage für die Indigenen maßgeblich geändert. Mit der Verabschiedung der neuen Verfassung erhielten sie rechtlichen Schutz und Anerkennung. In der Verfassung werden die Rechte der indigenen Völker und der Afroecuadorianer festgehalten.
Sonntag, 31. Dezember 2017
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