Sonntag, 6. August 2017

Tallinn - Telliskivi

Ehemaliges Industrie- und Arbeiterviertel
das zu einem schöpferischen Zentrum Tallinns geworden ist. Größtes Kreativzentrum Estlands mit Ateliers, Studios, Schöpfer-Unternehmen, Büros der Kulturschöpfer und der NGO-s. Urleiwand! Aber an der Kippe! An der Kippe zum Hippsterviertel. Es beginnt meist schleichend... Das was kreative KünstlerInnen wachgeküsst haben - wird leicht zum Zielgebiet gewiefter Schmarotzer. Geldmenschen nisten sich ein und widmen ungeniert um. Und dann schlürfen Bobos ihre sauteuren Aperolspritzer! Hier - zum Glück - noch nicht! Wir versacken im wunderbar alten Ledersofa, genießen Bier, (erstmals seit ewig - es wird sogar serviert!), philosophieren darüber, warum in Wien so ein Viertel fehlt... und - an  welchen Indizien ein Umbruch zu erkennen ist... Plastikrattanlounge, kurbelbare quadratische Riesensonnenschirme, Firmenketten, ....


Tallinn

....hat mindestens zwei Gesichter.  Makellose mittelalterliche Innenstadt, Museum,  Weltkulturerbe und Ziel aller Ostseekreuzer. Tagsüber unerträglich dicht und touristisch, abends märchenhaft schön, aber hohl. Aber es gibt auch das "andere" Tallin........

Samstag, 5. August 2017

Helsinki - Tallinn

Mit der einst größten Fähre der Welt, der Silja Europa (über 3000 Passagiere und 300 Autos) in dreieinhalb Stunden von  Helsinki in die estnische Hauptstadt.

Finnland - Resümee

Wenn du nicht Bergsteigerin und auch kein urbaner Typ, aber passionierte Skilangläuferin und Naturjunky bist, dir gmüatliche Bierbeiseln viel Sonne und sommerliche Hitzeperioden ein Graus sind, du dein Wohl in der Sauna findest aber sonst eher das Kühle begehrst, Musikfestivals liebst aber sonst  gerne deine Ruhe hast, Bäume umarmst und zum Eigenbröteln neigst, einen See für dich alleine haben willst,  das Uneitle & Kuriose magst, ist es ein wunderbares Land!

Freitag, 4. August 2017

Helsinki

Tag31
Im Zentrum die Esplanadi  - ein Boulevard mit prunkvollen Gebäuden. Hier trinkt man Champagner, flaniert und gustiert.
Erinnert an die Rambla - angerichtet für Reich und Schön! Also nix für uns! Die Häuser in den anliegenden Gassen - ein Mix aus alt und neu - nett und schiarch, zufällig und beliebig. Zu viele Autos und Baustellen. Das Meer, der Hafen im Zentrum der Stadt, der lebendige Markt und ein wunderschöner Bahnhof peppen auf. In Summe solala. Wir missen Flair. Die Stadt hat zwar ein paar nette Winkel, wird aber keine unserer Top 10.

Grenzen (los)

Tag30
Noch immer hat niemand nach den Pass gefragt...  grenzenlos... angenehm!  Aber hier, vor der russischen Grenze - STOPP! Nach St. Petersburg wären's 200 km. Aber "Njet"! Kein Visum = keine Einreise!

Donnerstag, 3. August 2017

Orgiva

Die andalusische Gemeinde Órgiva liegt in den Alpujarras in der Sierra Nevada, 450 m über dem Meeresspiegel. In den 1970er Jahren haben sich...